Brustoperationen bei gutartigen Erkrankungen oder Veränderungen führen wir in unserer Praxixklinik ambulant durch.
Operationen bei Brustkrebs oder plastische Operationen werden im Rahmen der Kooperation mit dem interdisziplinären Brustzentrum des onkologischen Zentrums Vorpommern stationär an der Universitätsmedizin Greifswald durchgeführt. Die Entscheidung über das operative Vorgehen erfolgt bei einer bösartigen Erkrankung immer nach Vorstellung in einer interdisziplinären Tumorkonferenz und nach Aufklärung über alle Optionen mit der betroffenen Frau.
Beispiele sind folgende Operationen:
Die Goldnetzmethode ist seit 01.04.2023 eine Kassenleistung. Die Aufklärung über den Eingriff erfolgt in unserer Praxis.
Wir erachten es derzeit noch als notwendig, vor dem Eingriff eine Untersuchung und persönliche Aufklärung durch den Operateur in unserer Praxis vorzunehmen.
Die Gebärmutterspiegelung ermöglicht dem Arzt über den natürlichen Zugangsweg der Scheide einen direkten Blick in das Innere der Gebärmutter. Verschiedene krankhafte Prozesse der Gebärmutter wie Blutungsstörungen, Sterilitätsprobleme, auffällige Befunde im Ultraschall oder Missbildungen der Gebärmutter können auf diese Weise abgeklärt werden. Darüber hinaus bietet die Gebärmutterspiegelung dem Arzt heute die Möglichkeit, unter direkter Sicht auch operative Eingriff im Inneren der Gebärmutter durchzuführen. So können z.B. in das Innere der Gebärmutter ragende Schleimhautauswüchse (Polypen) entfernt werden. Bei übermäßig starken Periodenblutungen, die sich nicht durch Medikamente stoppen lassen, besteht auch die Möglichkeit, die gesamte Gebärmutterschleimhaut zu entfernen (Endometriumablation, CAVATERM).
Sie werden wie bei der Routineuntersuchung beim Frauenarzt gelagert. Zuerst werden Schamlippen, Scheide und ein Teil der Oberschenkel desinfiziert. Der Gebärmuttermund wird mit speziellen Instrumenten festgehalten und der Gebärmutterhals (Zervix) falls nötig vorsichtig erweitert. Anschließend wird ein 3-5 mm dünner Lichtstab (Hysteroskop) über die Scheide in die Gebärmutterhöhle eingeführt. Da die Gebärmutter im Normalzustand nicht entfaltet ist, wird sie durch das Einbringen von Gas (Kohlendioxid) aufgedehnt und aufgefaltet. Der Lichtstab ist über eine Videokamera mit einem Bildschirm verbunden. Der Arzt kann auf diese Weise die vergrößerte Innenseite der Gebärmutter und die Abgänge der Eileiter genau betrachten. Polypen oder Muskelknoten können jetzt abgetragen werden. Das entfernte Gewebe wird anschließend an den Pathologen zur feingeweblichen Untersuchung geschickt. Auch im Inneren der Gebärmutter verloren gegangene Spiralen zur Empfängnisverhütung können mit einer kleinen Zange gefasst und herausgezogen werden. Bei der Entfernung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumablation) wird mit speziellen Instrumente die gesamte Gebärmutterschleimhaut bis zur Muskelschicht entfernt bzw verödet.
Operative Eingriffe mittels Gebärmutterspiegelung werden in der Regel in Vollnarkose durchgeführt.
Je nach Art der bei Ihnen notwendigen Maßnahmen dauert der Eingriff zwischen 10 und 45 Minuten.
Die operative Gebärmutterspiegelung ist ein sehr schonender und komplikationsarmer Eingriff. Über sehr seltene, aber nicht hundertprozentig auszuschließende Komplikationen wir Verletzungen der Gebärmutter, Thrombose oder Infektionen wird Ihr Arzt Sie vor dem Eingriff umfassend aufklären.
Am Tag des Eingriffs sollten Sie nüchtern in die Praxis kommen, d.h. für Sie mindestens 6 Stunden vor dem Eingriff nicht essen, trinken rauchen oder Kaugummi kauen. Falls Sie regelmäßig Medikamente brauchen, können Sie diese in Absprache mit dem Narkosearzt mit etwas Wasser wie gewohnt einnehmen. Vor einer Entfernung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumablation) empfiehlt der Arzt möglicherweise eine hormonelle Vorbehandlung, um die Dicke der Schleimhaut schon im Vorfeld zu vermindern.
Auch bei ambulanten hysteroskopischen Operationen bleiben Sie nach dem Eingriff noch für einige Stunden unter Beobachtung – so lange bis Sie sich fit für den Heimweg fühlen. Die Narkose wird relativ schnell nachlassen, so dass sie bald wieder ansprechbar sind. Bis Sie wieder einen völlig klaren Kopf haben, kann es aber noch etwas länger dauern. Sie dürfen daher am Tag des Eingriffs nicht selbst Auto fahren und sollten sich auch nicht alleine mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg machen. Lassen Sie sich von Angehörigen oder Freunden abholen oder nehmen Sie ein Taxi nach Hause. Noch mehrere Stunden nach dem Eingriff können sie erschöpft und schläfrig sein. Legen Sie sich also ruhig ins Bett und ruhen sich aus. Einige Schritte sollten Sie aber noch am Operationstag laufen, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Grundsätzlich ist zu gewährleisten, dass Sie 24 Stunden nach dem Eingriff nicht allein zu Hause sind - ansonsten ist eine ambulante Operation nicht geeignet. In der Regel ist die Erholungsphase nach einer operativen Gebärmutterspiegelung sehr kurz und schmerzarm. Eventuell spüren sie in den ersten Zeit nach dem Eingriff leicht ziehende Schmerzen, ähnlich den normalen Menstruationsbeschwerden. Hierüber brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Die ersten Tage nach dem Eingriff besteht eventuell noch eine Wundblutung, wobei der Blutverlust dabei meist sehr gering ist. Nachfolgend kann noch für etwa 14 Tage bis zur nächsten Regelblutung ein blutig/bräunlicher Ausfluss bestehen. Da der Muttermund in der ersten Zeit noch etwas geöffnet ist sollten Sie den ersten drei Wochen nach dem Eingriff nicht baden oder Schwimmen gehen, keinen Geschlechtsverkehr haben, keine Tampons benutzen und auf Saunabesuche verzichten. Eine körperliche Schonung wird je nach Ausmaß des Eingriffs für etwa eine Woche empfohlen.
Noch am Tag des Eingriffs, wird Ihr Arzt Ihnen mitteilen, wann Sie zur nächsten Kontrolluntersuchung wiederkommen sollen. In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie diesen Termin unbedingt einhalten. Zu diesem Zeitpunkt liegt Ihrem Arzt dann ggf. meist auch schon das Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung vor und er kann die Befunde und das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen. Bei plötzlich eintretenden oder sehr heftigen Schmerzen und bei sehr starken Blutungen oder Fieber sollten Sie aber sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen. Auch wenn Sie unsicher sind und noch Fragen zum normalen Heilungsverlauf haben, wird Ihnen in der Praxis niemand böse sein, wenn Sie sich telefonisch Rat holen.
Die Ausschabung der Gebärmutter und damit die Entfernung der Gebärmutterschleimhaut ist der von Frauenärzten am häufigsten durchgeführte Routineeingriff. Sie wird entweder aus diagnostischen Gründen z.B. bei Blutungsstörungen oder auch therapeutisch z.B. bei verstärkten oder verlängerten Regelblutungen vorgenommen. Die Entfernung der Gebärmutterschleimhaut ist für den Körper kein ungewöhnlicher Prozess: Die Schleimhaut wird auch natürlicherweise jeden Monat in Form der Regelblutung vom Körper abgestoßen und anschließend wieder aufgebaut – bis zur nächsten Regelblutung.
Sie werden wie bei der Routineuntersuchung beim Frauenarzt auf dem gynäkologischen Stuhl gelagert. Zuerst werden Schamlippen, Scheide und ein Teil der Oberschenkel desinfiziert. Der Gebärmuttermund wird mit speziellen Instrumenten festgehalten und der Gebärmutterhals (Zervix) vorsichtig erweitert.
Anschließend wird mit einer Kurette – einer Art Löffel mit scharfen Rändern – der Gebärmutterhals und die Gebärmutterhöhle vorsichtig ausgeschabt und die Gebärmutterschleimhaut damit abgetragen. Das dabei gewonnene Gewebe wird dabei aufgefangen, mit Formaldehyd konserviert und zur feingeweblichen Untersuchung an den Pathologen (Facharzt, der das Gewebe untersucht) weitergeleitet.
Häufig wird der Eingriff auch noch durch eine Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) ergänzt, bei der durch Scheide und Gebärmutterhals ein optisches Instrument mit Lichtquelle in das Innere der Gebärmutter eingeführt wird. Hierbei kann der Arzt unter Sichtkontrolle mit entsprechenden Instrumenten auffällige Schleimhautbezirke wie z.B. kleine Schleimhautausstülpungen (Polypen) entfernen und zur Untersuchung unter dem Mikroskop weiterleiten.
Am häufigsten wird eine Gebärmutterausschabung aus diagnostischen Gründen bei Blutungsstörungen empfohlen. Dies können z.B. unregelmäßige oder zu starke Blutungen oder ein Wiederauftreten von Blutungen nach den Wechseljahren sein. Meistens stecken harmlose Ursachen hinter diesen Störungen wie hormonelle Störungen, gutartige Tumoren der Gebärmuttermuskulatur (Myome) oder Ausstülpungen der Gebärmutterschleimhaut (Polypen). In seltenen Fällen können aber auch bösartige Ursachen wie ein Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) dahinterstecken, dem man dann mittels der Ausschabung und ggf. der Gebärmutterspiegelung auf die Spur kommen würde. Auch auffällige Zellabstriche bei der Vorsorgeuntersuchung oder verdächtige Befunde im Ultraschall können mittels einer Gebärmutterausschabung abgeklärt werden.
Die Ausschabung bei zu starken und/oder verlängerten Regelblungen kann auch gleichzeitig die Therapie darstellen. Dies ist z.B. dann der Fall wenn während eines verlängerten Zyklus (z.B. bei fehlendem Eisprung im Rahmen der langsam beginnenden Wechseljahre) die Schleimhaut zu stark aufgebaut wurde oder wenn die Gebärmutter sich aufgrund gutartiger Geschwülste in der Muskulatur nicht richtig zusammenziehen und dann die Blutung nicht richtig stoppen kann.
Die Gebärmutterausschabung wird in der Regel in einer kurzen Vollnarkose durchgeführt, die eingeleitet wird sobald Sie auf dem gynäkologischen Stuhl gelagert worden sind.
Die Gebärmutterausschabung dauert in der Regel nur 5-10 Minuten.
Die Gebärmutterausschabung ist ein risikoarmer Routineeingriff, der problemlos ambulant vorgenommen werden kann. Über sehr seltene, aber nicht hundertprozentig auszuschließende Komplikationen wie Verletzungen der Gebärmutter, Thrombose oder Infektionen wird Ihr Arzt Sie vor dem Eingriff umfassend aufklären.
Hierbei handelt es sich um die Kombination einer Ausschabung und einer Gebärmutterspiegelung.
Eine Fehlgeburt ist leider ein nicht seltenes Ereignis. Die Anzahl von Schwangerschaften, die vor der 12. Schangerschaftswoche mit einer Blutung enden (Abort) ist fast so hoch, wie die Zahl von erfolgreichen Schwangerschaftsverläufen. Ein Sonderfall ist die verhaltene Fehlgeburt (missed abortion). Die zunächst lebende Frucht stirbt dabei unbemerkt ab und bei einer folgenden Ultraschalluntersuchhung kann dann kein Wachstum oder kein Herzschlag mehr erkennbar sein, ohne dass es zu einer Blutung oder Beschwerden gekommen ist. Die Ursachen für eine Fehlgeburt liegen fast immer bei der Frucht und nicht an der Frau.
Häufig ist es notwendig eine begonnene Fehlgeburt oder eine verhaltene Fehlgeburt mit einer Ausschabung zu beenden.
Sie werden wie bei der Routineuntersuchung beim Frauenarzt auf dem gynäkologischen Stuhl gelagert. Zuerst werden Schamlippen, Scheide und ein Teil der Oberschenkel desinfiziert. Der Gebärmuttermund wird mit speziellen Instrumenten festgehalten und der Gebärmutterhals (Zervix) vorsichtig erweitert.
Anschließend wird mit einem schonenden Saugverfahren das Schwangerschaftsmaterial aus der Gebärmutter entfernt. Das dabei gewonnene Gewebe wird aufgefangen, mit Formaldehyd konserviert und mit ihrer Zustimmung zur feingeweblichen Untersuchung an den Pathologen (Facharzt, der das Gewebe untersucht) weitergeleitet.
Der Eingriff wird in der Regel in einer kurzen Vollnarkose durchgeführt, die eingeleitet wird sobald Sie auf dem gynäkologischen Stuhl gelagert worden sind.
In der Regel nur 5-10 Minuten.
Die Ausschabung bei einer Fehlgeburt ist ein risikoarmer Routineeingriff, der problemlos ambulant vorgenommen werden kann. Über sehr seltene, aber nicht hundertprozentig auszuschließende Komplikationen wie Verletzungen der Gebärmutter, Thrombose oder Infektionen wird Ihr Arzt Sie vor dem Eingriff umfassend aufklären.
Bei der jährlichen Vorsorgeuntersuchung entnimmt der Arzt mit einem Tupfer Zellen von Muttermund (Portio) und Gebärmutterhals (Zervix). Dieser Zellabstrich (sogenannter PAP-Abstrich) wird an den Pathologen weitergeleitet, der die Zellen mit bestimmten Farbstoffen anfärbt und unter dem Mikroskop untersucht. Ziel dieser Untersuchung ist es, Krebsvorstufen möglichst frühzeitig zu entdecken. Ist der Befund suspekt oder findet der Pathologe bereits krebsartige Zellveränderungen, wird Ihr Arzt Ihnen zur weiteren Diagnostik oder auch zur Therapie möglicherweise eine Konisation, d.h. die Entnahme eines kegelförmigen Gewebestücks aus dem Gebärmutterhals, empfehlen.
Sie werden wie bei der Routineuntersuchung beim Frauenarzt auf dem gynäkologischen Stuhl gelagert. Zuerst werden Schamlippen, Scheide und ein Teil der Oberschenkel mit Jodlösung desinfiziert. Anschließend führt der Arzt eine Art Hohltrichter (Spekulum) in die Scheide ein und stellt den Muttermund dar. Dann wird ein nach oben spitz zulaufendes kegelförmiges Gewebestück entnommen, dass die verdächtigen Schleimhautbezirke und einen Rand gesunden Gewebes umfasst. Bei Frauen mit noch bestehendem Kinderwunsch entfernt man einen möglichst flachen Kegel, damit der Muttermund bei einer zukünftigen Schwangerschaft noch seine Funktion erfüllt. Nach der Menopause wird meist ein spitzerer Kegel entfernt.
Der eigendliche Schnitt erfolgt mit einer Elektroschlinge, die zugelich für eine Blutstillung sorgt. Falls nötig kann das Wundbett noch mit einer elektrischen Kugelelektrode verschorft werden.
In manchen Fällen muss zur Blutstillung auch eine Naht gesetzt werden.
Anschließend wird immer eine Ausschabung des verbliebenen Gebärmutterhalses, manchmal auch der Gebärmuttterhöhle, mit einer Kurette – ein Art Löffel mit scharfen Rändern – vorgenommen.
Das erhaltende Gewebe wird aufgefangen, mit Formaldehyd fixiert und zur weiteren Untersuchung an den Pathologen (Facharzt, der das entnommene Gewebe untersucht) geschickt.
Eine Konisation empfiehlt sich meistens dann, wenn im PAP-Abstrich bei der Vorsorgeuntersuchung mehrfach suspekte Zellen gefunden wurden. Hier dient die Methode vor allem zu diagnostischen Zwecken. Hat der Pathologe im PAP-Abstrich bereits ein frühes Krebsstadium festgestellt, kann die Konisation mit der Entfernung der veränderten Bereiche im Gesunden auch bereits die Therapie darstellen.
In der Regel wird der Eingriff in einer kurzen Vollnarkose durchgeführt, die eingeleitet wird sobald Sie auf dem gynäkologischen Stuhl gelagert wurden.
Im Durchschnitt dauert der Eingriff etwa 20 bis 30 Minuten.
Bei schwangeren Frauen mit auffälligen Krebsabstrichen versucht man die Gewebeentnahme auf einen Zeitpunkt nach der 30. Schwangerschaftswoche zu verlegen, da das Kind bei einer eventuellen Geburtsauslösung dann besser Überlebenschancen hat. Besteht der Verdacht, dass eventuell Entzündungen zu den suspekten Zellveränderungen geführt haben, sollten diese vor der Konisation zuerst behandelt werden.
Im Prinzip ist die Konisation ein risikoarmer Routineeingriff, der problemlos ambulant vorgenommen werden kann. Die häufigste Komplikation stellen Nachblutungen dar, die sowohl direkt nach dem Eingriff als auch noch einmal nach etwa 8 Tagen auftreten können, wenn sich der Wundschorf löst. In der Regel lassen sich diese Blutungen aber problemlos beherrschen und nehmen kein lebensbedrohliches Ausmaß an.
Über weitere sehr seltene Komplikationen wie Verletzungen der Gebärmutter, Entzündungen oder Thrombosen wird Ihr Arzt Sie vor dem Eingriff umfassend aufklären.
Im Vorfeld wird eine umfassende gynäkologische Untersuchung durchgeführt und die Narkosefähigkeit durch einen Anästhesisten geprüft. Am Tag des Eingriffs sollten Sie nüchtern in die Praxis kommen, d.h. für Sie mindestens 6 Stunden vor dem Eingriff nicht essen, trinken, rauchen oder Kaugummi kauen. Falls Sie regelmäßig Medikamente brauchen, können Sie diese in Absprache mit dem Narkosearzt mit etwas Wasser wie gewohnt einnehmen. Der Eingriff sollte nicht zum Zeitpunkt der Periodenblutung, sondern möglichst in der ersten Zyklushälfte nach der letzten Regelblutung durchgeführt werden.
Auch bei der ambulanten Konisation bleiben Sie nach dem Eingriff noch für einige Zeit unter Beobachtung – so lange bis Sie sich fitt für den Heimweg fühlen. Die Narkose wird relativ schnell nachlassen, so dass sie bald wieder ansprechbar sind. Bis Sie wieder völlig klar im Kopf sind, kann es aber noch etwas länger dauern. Sie dürfen daher am Tag des Eingriffs nicht selbst Auto fahren und sollten sich auch nicht alleine mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg machen. Lassen Sie sich von Angehörigen oder Freunden abholen oder nehmen Sie ein Taxi nach Hause. Noch mehrere Stunden nach dem Eingriff können sie erschöpft und schläfrig sein. Legen Sie sich also ruhig ins Bett und ruhen sich aus. Einige Schritte sollten Sie aber noch am Operationstag laufen, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen.
In der ersten Woche können noch Blutungen auftreten , die aber in der Regel deutlich geringer sind als die normale Monatsblutung. Bei stärkeren Blutung legt der Arzt eventuell eine Tamponade in die Scheide ein, die dann nach 1-2 Tagen wieder gezogen wird.
Am 8. bis 9. Tag löst sich der Wundschorf, was mit dem Risiko einer erneuten Wundblutung verbunden ist. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten Sie sich auf jeden Fall körperlich schonen.
Eine vorübergehende Temperaturerhöhung bis zu 38° C kann nach dem Eingriff normal sein. Steigt die Temperatur stärker an, sollten Sie umgehend Kontakt mit Ihrem behandelnden Arzt aufnehmen.
3-4 Wochen nach dem Eingriff sollten Sie weder schwimmen noch baden, keinen Geschlechtsverkehr haben und auf Tampons verzichten. Auch mit sportlichen Aktivitäten sollten Sie sich wegen der Nachblutungsgefahr noch zurückhalten. Duschen können Sie bereits am Tag nach dem Eingriff. Für einen Zeitraum von 4-6 Monaten sollten Sie für eine sichere Empfängnisverhütung sorgen.
Der nächste Arztbesuch findet bei unkompliziertem Heilungsverlauf in der Regel nach 4 Tagen statt. Zu diesem Zeitpunkt liegt Ihrem Arzt dann auch schon das Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung vor und er kann die Befunde und das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen. Ihr Arzt wird dann auch entscheiden, ob Sie Ihre gewohnten Aktivitäten im vollen Umfang wieder aufnehmen können.
Beim Auftreten von Fieber über 38° C oder starken Blutungen sollten Sie umgehend Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
Auch wenn Sie unsicher sind und noch Fragen zum normalen Heilungsverlauf haben, wird Ihnen in der Praxis niemand böse sein, wenn Sie sich telefonisch Rat holen.
Es gibt Veränderungen der Schamlippen und des Scheideneinganges (Vulva), die einer operativen Therapie bedürfen. Fälschlicherweise werden die Schamlippen und die umgebenden anatomischen Strukturen, wie bsw. der Kitzler häufig als "Scheide" bezeichnet. Im medizinischen Sinn ist mit der Scheide aber nur der innere Anteil des Scheidenschlauches gemeint. Die äußeren Anteile werden im Deutschen als große und kleine Schamlippen bezeichnet.
Ähnlich den Veränderungen am Muttermund, die wir als Krebsvorstufen erkennen und behandeln können, gibt es solche Veränderungen auch an den Schamlippen bzw. dem Scheideneingang. Diese zu erkennen und zu behandeln ist auch Teil einer umfassenden frauenheilkundlichen Krebsvorsorge.
Die operative Therapie von Veränderungen des äußeren Geschlechtsorgane muß sehr individuell auf die Patientin und auf die Erkrankung abgestimmt werden. Ist eine Operation die Methode der Wahl, so besteht diese meist in einer vollständigen Entfernung der Veränderung. Dabei sollte es durch die Operation zu möglichst wenig sichtbaren Veränderungen am äußeren Genitale kommen.
Sie werden wie bei der Routineuntersuchung beim Frauenarzt auf dem gynäkologischen Stuhl gelagert. Zuerst werden Schamlippen, Scheide und ein Teil der Oberschenkel mit Jodlösung desinfiziert. Die Areale, die entfernt werden sollen werden erneut mit einem sterilen Stift markiert und die Umschneidungsfigur wird angezeichnet. Der Schnitt erfolgt dann entweder mit einem Skalpell oder mit einem elektrischem Messer. Die entstandene Wunde wird dann in einzelnen Schichten verschlossen. Es handelt sich dabei meistens um ein selbst auflösbares Nahtmaterial, so dass später keine Fäden entfernt werden müssen. Das entnommene Gewebe wird gekennzeichnet, mit Formaldehyd fixiert und zur weiteren Untersuchung an den Pathologen (Facharzt, der das entnommene Gewebe untersucht) geschickt.
In der Regel wird der Eingriff in Vollnarkose durchgeführt, die eingeleitet wird sobald Sie auf dem gynäkologischen Stuhl gelagert wurden.
Im Durchschnitt dauert der Eingriff etwa 20 bis 30 Minuten.
Im Prinzip ist eine Operation am äußeren Genitale ein risikoarmer Routineeingriff, der problemlos ambulant vorgenommen werden kann. Die häufigste Komplikation stellen Nachblutungen oder Eröffnung der Wunde dar, die sowohl direkt nach dem Eingriff als auch noch einmal nach einigen Tagen auftreten können, wenn sich der Wundschorf löst. In der Regel lassen sich diese Komplikationen aber problemlos beherrschen und nehmen kein lebensbedrohliches Ausmaß an.
Über weitere sehr seltene Komplikationen werden Sie vor dem Eingriff umfassend aufklären.
Im Vorfeld wird eine umfassende gynäkologische Untersuchung durchgeführt und die Narkosefähigkeit durch einen Anästhesisten geprüft. Am Tag des Eingriffs sollten Sie nüchtern in die Praxis kommen, d.h. für Sie mindestens 6 Stunden vor dem Eingriff nicht essen, trinken, rauchen oder Kaugummi kauen. Falls Sie regelmäßig Medikamente brauchen, können Sie diese in Absprache mit dem Narkosearzt mit etwas Wasser wie gewohnt einnehmen.
Auch bei einer ambulanten Operation bleiben Sie nach dem Eingriff noch für einige Zeit unter Beobachtung – so lange bis Sie sich fitt für den Heimweg fühlen. Die Narkose wird relativ schnell nachlassen, so dass sie bald wieder ansprechbar sind. Bis Sie wieder völlig klar im Kopf sind, kann es aber noch etwas länger dauern. Sie dürfen daher am Tag des Eingriffs nicht selbst Auto fahren und sollten sich auch nicht alleine mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg machen. Lassen Sie sich von Angehörigen oder Freunden abholen oder nehmen Sie ein Taxi nach Hause. Noch mehrere Stunden nach dem Eingriff können sie erschöpft und schläfrig sein. Legen Sie sich also ruhig ins Bett und ruhen sich aus. Einige Schritte sollten Sie aber noch am Operationstag laufen, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Über die spezielle Versorgung ihrer Operatonswunde klärt sie der Operateur nach dem Eingriff gesondert auf.
Der nächste Arztbesuch findet bei unkompliziertem Heilungsverlauf in der Regel nach 4 Tagen statt. Zu diesem Zeitpunkt liegt Ihrem Arzt dann auch schon das Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung vor und er kann die Befunde und das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen. Ihr Arzt wird dann auch entscheiden, ob Sie Ihre gewohnten Aktivitäten im vollen Umfang wieder aufnehmen können.
Beim Auftreten von Fieber über 38° C oder starken Blutungen sollten Sie umgehend Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
Auch wenn Sie unsicher sind und noch Fragen zum normalen Heilungsverlauf haben, wird Ihnen in der Praxis niemand böse sein, wenn Sie sich telefonisch Rat holen.